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Bündnis 90/Die Grünen Nümbrecht

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    Kategorie: Bundestagswahl 2017

    Es ist entschieden . Das Spitzenduo für die Bundestagswahl

     

    Wir wollen einen frischen, mutigen und erfolgreichen Wahlkampf führen – Grün soll wachsen! Auch damit wir grüne Ideen und Ziele in der Regierung umsetzen können. Was elf Landesregierungen vorgemacht haben, schaffen wir jetzt im Bund.

    Wir erleben eine Zeit der Umbrüche. Gewissheiten werden in Frage gestellt. Gerade jetzt braucht es eine Kraft, die verlässlich die Errungenschaften unserer modernen, liberalen Gesellschaft und Demokratie verteidigt und zugleich mit neuen Ideen den Weg in ein gutes Morgen weist. Uns Grüne. Dafür treten wir an.

    Bei dieser Wahl geht es um sehr viel: Die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und die ökologische Modernisierung unserer Wirtschaft voranzutreiben. Unsere Freiheit gegen die Feinde der Demokratie zu verteidigen und Weltoffenheit zu bewahren. Mehr sozialen Zusammenhalt zu schaffen und Kinderarmut zu bekämpfen, damit sich Hoffnungen und Träume auch verwirklichen lassen. Das friedliche Zusammenleben der Religionen in unserem Land zu stärken. Dafür werden wir uns alle zusammen und mit ganzer Kraft einsetzen. Packen wir’s an!

     

     

    Bei uns wählen die Mitglieder in einer Urwahl das Spitzenduo für die Bundestagswahl 2017. Die Bundesarbeitsgemeinschaften (BAG) haben den Kandidierenden 44 Fragen gestellt. Hier findet ihr alle Antworten.

    http://www.gruene.de/ueber-uns/2016/alle-themen-alle-fragen.html

     

    Welche Maßnahmen sind aus Deiner Sicht notwendig, um die Klimaschutzziele der COP21 zu erreichen?
    Katrin: Wir müssen die großen Räder drehen und nicht nur die kleinen Stellschrauben justieren. Merkel und Gabriel haben sich in letzter Minute noch auf einen „Klimaschutzplan“ verständigt. Aber nicht, um die Ziele von Paris zu erfüllen, sondern um auf der Weltklimakonferenz nicht mit leeren Händen dazustehen. Der Plan ist nicht mehr, als des Kaisers neue Kleider. Die Regierung steht nackt da.Ich sage: Wer kann, der muss auch liefern. Und Deutschland kann. Wir müssen unserer Vorreiterrolle gerecht werden. Und das heißt als erstes: Raus aus der Kohle. Wir müssen klimaschädliche Subventionen in allen Bereichen abbauen und brauchen die Verkehrswende. Vor allem: Nicht nachlassen beim Ausbau Erneuerbarer Energien.Auch Europa darf sich der Verantwortung für gemeinsamen Europäischen Klimaschutz nicht entziehen. Dafür muss das angestrebte Ziel von max. 2 Grad Erderwärmung völkerrechtlich verpflichtend sein und auch mit der 40% Reduktion von CO2-Emmisionen bis 2020 müssen wir heute anfangen. Der Ausstieg aus fossilen Verbrennungsmotoren ist da einfach nur konsequent. Wir brauchen einen schrittweisen Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien, einen Mobilitätswandel und die Agrarwende sowie eine abgesicherte Finanzierung des Klimaschutzes.
    Robert: Die Maßnahmen zur COP21-Erreichung sind als Einzelmaßnahmen kaum aufzuzählen. Letztlich brauchen wir ein völlig neues Wirtschaftsverständnis, das Wohlstand vom Ressourcenverbrauch entkoppelt. Aber um die wichtigsten Maßnahmen zu nennen: Endlich mit der Energieeffizienz ernst machen und die Verbräuche deutlich reduzieren, dann: Aufhebung des Deckels beim Ausbau der Erneuerbaren, definierter Kohlausstieg, definiertes Ende der Zulassung von Verbrennungsmotoren, Einführung der flächengebundenen Tierhaltung in der Landwirtschaft und dadurch Reduktion der Tierzahlen, energetische Quartiersanierung auf der Basis von großvolumigen Wärmespeichern, die erneuerbar bespeist werden, Nutzung der Erneuerbaren für den Bereich Wärme und Industrie, eine zweite ökologische Finanzreform.
    Anton: Wir müssen den Klimagasausstoß radikal senken. Das heißt Uschnellstmöglich weg von den fossilen Energien. Vier Fünftel der fossilen Energiereserven, die noch in der Erde sind, müssen genau da bleiben. Sie dürfen niemals verbrannt werden. Die Herausforderung ist riesig. Auf Europäischer Ebene müssen wir dringend den Emissionshandel wiederbeleben und klimaschädliche Subventionen abbauen. Allein in Deutschland fließen weiterhin 50 Mrd umweltschädlicher Subventionen. In Deutschland müssen wir schnellstmöglich aus der Kohle aussteigen und der Energiewende wieder Rückenwind geben. Das heißt, wir müssen insbesondere dem Netzausbau grünes Licht geben und das EEG wieder flott machen. Der Verbrennungsmotor gehört ins Museum und nicht auf die Straße. Daher sollten ab 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr neu zugelassen werden. Auch die Landwirtschaft muss ökologisch umgebaut werden. Wir müssen raus aus industriellen Massentierhaltung und Zerstörung der Böden. Es gibt keinen Bereich, der vom Klimaschutz unberührt ist. Deshalb will ich, dass künftig alle Gesetze einem Klima-Check unterzogen werden.
    Cem: Um die Klimaziele zu erreichen, müssen wir ein ganzes Bündel von Maßnahmen ergreifen. Wir müssen so schnell es technisch möglich ist, aus der Kohleenergie aussteigen. Wir müssen eine Verkehrswende einleiten, die uns zur klimaneutralen Fortbewegung bringt. Ab 2030 sollten keine Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden – und die Automobilkonzerne sollten im eigenen Interesse diese Herausforderung annehmen. Auch bei der Heizenergie müssen wir umsteuern. Das billige Öl hat dazu geführt, dass mehr Menschen sich wieder eine Ölheizung einbauen lassen. Baden-Württemberg hat mit einem runderneuerten Erneuerbare-Wärme-Gesetz die Energiewende auch bei der Heizenergie beschleunigt. Das brauchen wir auch auf Bundesebene. Und zuletzt müssen wir auch bei der industriellen Fleischproduktion umsteuern, denn sie ist für einen großen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

     

     

    Bundestagswahl 2017

    Grüne Urwahl: Die Mitglieder entscheiden

    Basis ist Boss – Jetzt eintreten für Grün! Die Urwahl ist der Urknall für den grünen Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017. Wer bis zum 1. November 2016 Parteimitglied geworden ist, entscheidet mit über das grüne Spitzenteam. 2012 erstmals durchgeführt, ist die Grüne Urwahl bereits eine Erfolgsgeschichte grüner Basisdemokratie. Was keine andere Partei in Deutschland wagt, wiederholen wir: Bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN können auch 2017 alle Mitglieder unser Spitzenduo für die Bundestagswahl wählen.

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