Bündnis 90/Die Grünen Nümbrecht

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    Kategorie: Allgemein

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    http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=77&tx_ttnews[tt_news]=210515&cHash=8d58744ebc

    Gerhard Jenders, Organisator des Ostermarsches, thematisierte in seiner Rede dieAufkündigungen des INF-Vertrages.]

    Rund 100 Personen nahmen heute am Ostermarsch Oberberg teil, der auf dem Lindenplatz endete. Dort versammelten sich die Teilnehmer, um poetischen, lyrischen und musikalischen Beiträgen sowie Reden zu lauschen. Thematisiert wurden bei der Abschlusskundgebung nicht nur der INF-Vertrag und der mögliche Rüstungswettlauf. Auch über die Politik, den wachsenden Nationalismus sowie den Klimawandel wurde gesprochen. Heidi Melhorn forderte unter anderem, dass sinnlose Streitigkeiten in den Parteien bereinigt werden müssten. Zudem bemerkte sie, dass „die Kleinstenunserer Gesellschaft der Politik schutzlos ausgesetzt“ seien. Diese würden ihre Stimme nun wie die Schwedin Greta Thunberg in der globalen Bewegung „Fridays for
    Future“ erheben und zeigen, „was ein gesunder Menschenverstand“ sei.

    [Die Abschlusskundgebung fand auf dem Gummersbacher Lindenplatz statt.]

    Nachdem Rüdiger Drallmeyer über die „Öffnung aller Herzen, aller Grenzen und des Verstandes“ gesungen hatte, trug Monica Weispfennig einen Text der Leichlingerin Vera Steden vor. Europa würde weder Gloria noch Glanz brauchen. Es würde eine solide Pflege benötigen. Neben einem friedlichen Europa ohne Rüstungsindustrie und Waffenexporte fordern die Aktivisten auch ein Europa, das ressourcen- und klimaschonend agiert und andere Länder nicht länger ausbeutet. Und in Bezug auf die anstehende Europawahl fordert Steden: „Geht wählen und wählt ein lebendiges Europa.“

     

    http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=77&tx_ttnews[tt_news]=210515&cHash=8d58744ebc

     

    Wir haben dem Klimaschutzkonzept der Gemeinde Nümbrecht zugestimmt

    Aber…… uns geht das Konzept nicht weit genug.

     

    Das Ziel, 50% CO2 bis 2020 einzusparen, wurde an keiner Stelle ernst genommen.

    Was meinen wir damit? Beispielhaft ein paar Punkte:
    1.    Sämtliche Maßnahmen, die auf Seite 5 als „bereits umgesetzt“ deklariert werden,
    waren bereits vor Einstellung des Klimaschutzmanagers erledigt.

    2.  Die unter „angestoßen“ aufgeführten Maßnahmen sind beliebig und könnten so auch
    für jede andere NRW-Kommune gelten. Wo bitte bleibt hier die besondere Chance
    der Gemeinde Nümbrecht mit den eigenen Gemeindewerken? Der Name erscheint
    zwar auf jeder Seite, aber:
    Die GWN haben bereits angekündigt, dass sie finanziell und personell keinerlei
    Freiraum für ein solches Konzept haben. Wenn die GWN somit als Akteure ausfallen,
    sind alle weiteren Mühen gleichfalls hinfällig.

    3.  Seit 2008 bieten die GWN Strom aus erneuerbaren Energiequellen an. Ziel war es
    immer, den Strom, der in der Gemeinde verbraucht wird, auch vor Ort zu erzeugen.
    Seit Jahren liegt dieser Wert zwischen 5 und 8%. Ein katastrophaler Wert im
    Vergleich zu vielen anderen Kommunen.

    4. Der Klimaschutzmanager rechnet seine Daten mit „Norwegischer Wasserkraft“ schön
    und kommt so auf eine CO2 Reduzierung der Gemeinde von 96%. Wer kann so etwas
    ernst nehmen?

    5. Auf Seite 15 sind CO2 Emissionen von 128.000 Tonnen im Jahr 1990 und im Jahr 2015
    von ca. 80.000 Tonnen genannt.

    Wo bitte sind diese Einsparungen erreicht worden? Das Vorzeigeprojekt Büschoff-
    Nahwärme (S. 12) sorgt für eine Reduzierung von 40 Tonnen, explizit vom KSM
    genannt. Wir loben ja unser Nahwärmekonzept. Gerne und immer wieder.

    Aber nur 40 Tonnen im Vergleich zur Gesamtbelastung

    6. Bis auf zwei Ausnahmen die Inhalte so
    unkonkret, dass sie beliebig austauschbar sind.

    Wozu nun kann dieses Konzept am Ende dienen?

    Vielleicht könnte es die Basis sein für ein
    handlungsweisendes 10-Punkte-Programm, wenn es denn so viel Substanz hergibt.

    Wir hatten das ja bereits im GemeindeEntwicklungsAusschuss vorgeschlagen.

    20.04.: 11.00 Uhr: Ostermarsch: 11.00 Uhr Aldi Niederseßmar, 12- 14 Uhr: Lindenplatz

    Liebe Freundinnen und Freunde,

    einige von euch haben bei den Vorbesprechungen mit die Weichen gestellt, jetzt wird es Zeit, nochmal an ALLE den Aufruf zum Ostermarsch zu schicken:
    JA, es gibt auch in diesem Jahr den Ostermarsch Oberberg!
    JA, wieder am Samstag vor Ostern (dieses Jahr ist das der 20. April 2019)
    JA, wieder mit Demonstrationszug von Niederseßmar in die Innenstadt

    ABER: Die Inhalte sind zwar ähnlich wie in den letzten Jahren, ABER wir haben allen Grund, noch lauter zu werden:
    – Die Wahl zu Europa-Parlament steht bevor – da sollten wir deutlich machen, dass wir unter Europa etwas anderes verstehen als einen deutsch-französischen Flugzeugträger oder einen gemeinsame Interventionstruppe, dass wir keinen Rückfall in Nationalismus und Hass wollen
    – der INF-Vertrag soll gekündigt werden, dass kann zu einer Neuauflage der atomaren Aufrüstung in Europa führen
    – inzwischen wird zum Glück immer mehr Menschen klar, dass das Klima nur gerettet werden kann, wenn wir alle aktiv werden und Druck machen.

    Das Programm der Abschlusskundgebung wird diesmal noch bunter als in den letzten Jahren. Wenn alles klappt, werden wir sehr schöne musikalische Beiträge haben.

    Aktuelle Informationen gibt es auf unserer Website www.ostermarsch-oberberg.de
    und auf unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/Ostermarsch-Oberberg-338870629566321/

    Wir sehen uns – spätestens am 20. April!

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